Die neue Geschäftsführerin des DGB Dortmund Bärbel Sumagang wurde in diesen Tagen von den Mitgliedsorganisationen des ARBEITSKREISES GEGEN RECHTSEXTREMISMUS zur neuen Co-Vorsitzende gewählt. Sie folgt damit Klaus Waschulewski, ebenfalls DGB, der nach dem überraschenden Tod von Jutta Reiter diese Aufgabe interimistisch übernommen hatte.

Co-Sprecher, Pfarrer Friedrich Stiller von der Evangelischen Kirche, gratulierte Sumagang und drückte seine Freude darüber aus, dass der DGB weiter Verantwortung an zentraler Stelle übernimmt. Sumagang stellte fest, die Arbeit gegen Rechtsextremismus sei ihr ein Herzensanliegen und heute wichtiger denn je. Aufgrund ihrer familiären Situation – ihr Mann stammt von den Philippinen – sei ihr gerade der Rassismus im Alltag sehr gegenwärtig.  

Die Gewerkschafterin machte 1997 ihre Gesellenprüfung als Tischlerin am Theater in Dortmund und arbeitete später 12 Jahre lang als Gewerkschaftssekretärin für ver.di. Zuletzt war sie im ver.di-Bezirk Westfalen für den Bereich Bund & Länder sowie Sozialversicherungen verantwortlich. Im Sommer 2025 wurde sie in die DGB-Leitung in Dortmund gewählt.